![]() |
|
|
#21 |
|
Вес репутации: 1 |
Einfach schön, obwohl mir die Werke der deutsch. Dichter nicht sonderlich gefallen.
|
|
|
|
#22 |
|
Вес репутации: 3 |
Na, mir gefallen schon viele Werke,
aber dieses hier beraubt mir den Atem. - Warte nur, balde ruhest du auch.. Ich stelle es mir immer so vor, als ob der Tod diese Wörter jemandem ins Ohr flüstert.
__________________
Как-то странно тут рыбы поют. |
|
|
|
#23 |
|
Вес репутации: 1 |
Ich gebe es zu, ich kenne mich mit Goete u.a. einfach nicht aus. Ich habe zwar versucht reinzulesen, fand aber nicht sonderlich spannend.
Und wie findest du mein Gedicht? |
|
|
|
#24 |
|
Вес репутации: 0 |
Aus dem Gedachtnis...
Tiefe Stille herrscht im Wasser Ohne Regung ruht das Meer Und bekummerkt sitzt der Schiffer Glatte Flache ringsumher. Keine Luft von keine Seite, Todesstille furchterlich. In den ungeheuert Weite Regnet keine Welle sich... Vielleicht, das ist auch W.Goethe |
|
|
|
#25 |
|
Вес репутации: 2 |
Ars Poetica
Wie jetzt noch ein Gedicht schreiben, warum nicht endgültig schweigen und uns viel nützlicheren Dingen widmen? Warum die Zweifel vergrößern, alte Konflikte, unverhoffte Zärtlichkeiten neu durchleben; dieses Quentchen Lärm einer Welt hinzufügen die mehr ist, die es doch nur zunichte macht? Wird irgendwas klarer durch solch ein Knäuel? Niemand braucht es, Relikt vergangener Herrlichkeiten, wem hilft es, welche Wunden heilt es? Juan Gustavo Cobo-Borda (geb. 1948 in Bogotá) - ich finde dieses Gedicht einfach grandiös...
__________________
Попроси у облаков, подарить нам белых снов...
|
|
|
|
#26 |
|
Вес репутации: 2 |
Entschluss
Noch schien der Lenz nicht gekommen, Es lag noch so stumm die Welt, Da hab' den Stab ich genommen, Zu pilgern ins weite Feld. Und will auch kein' Lerch' sich schwingen, Du breite die Flügel, mein Herz, Lass hell und fröhlich uns singen Zum Himmel aus allem Schmerz! Da schauen im Tale erschrocken Die Wandrer rings in die Luft, Mein Liebchen schüttelt die Locken, Sie weiß es wohl, wer sie ruft. Und wie sie noch steh'n und lauschen, Da blitzt es schon fern und nah, All' Wälder und Quellen rauschen, Und Frühling ist wieder da! Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)
__________________
Попроси у облаков, подарить нам белых снов...
|
|
|
|
#27 |
|
Вес репутации: 2 |
Die blaue Blume
Ich suche die blaue Blume, Ich suche und finde sie nie, Mir träumt, dass in der Blume Mein gutes Glück mir blüh. Ich wandre mit meiner Harfe Durch Länder, Städt und Au'n, Ob nirgends in der Runde Die blaue Blume zu schaun. Ich wandre schon seit lange, Hab lang gehofft, vertraut, Doch ach, noch nirgends hab ich Die blaue Blum geschaut. Joseph von Eichendorff
__________________
Попроси у облаков, подарить нам белых снов...
|
|
|
|
#28 |
|
Вес репутации: 15 |
Geben dem Abend nun Gelegenheit,
Gelegenheit, die unser Tag verstreichen lies. Sehen am Abend nun die Dinge, die Dinge, die uns den ganzen Tag verborgen blieben. Hören dem Abend nun geduldig zu, geduldig, wie wir das wohl tagsüber versäumten. Finden am Abend nun endlich die Worte, die Worte, die auch den Tag von allem Andern unterschieden hätten. Legen den Abend nun behutsam in das Herz, das Herz, an dem sich der Tag ohne Erfolg versuchte. Lassen am Abend nun die Seelen frei, so frei, wie sie es sich bei Tage sehnlichst wünschten. Geben dem Abend nun Gelegenheit und hoffen, wir hoffen, dass er sie nicht, wie schon der Tag, verstreichen lässt. |
|
|
|
#29 |
|
Вес репутации: 2 |
Du bist bei mir
wenn auch Dein Leib verging Und immer ist's als ob Dein Arm mich noch umfing. Dein Auge strahlt mir zu im Wachen und im Traum Dein Mund neigt sich zu mir, Dein Flüstern schwingt im Raum: "Geliebtes Kind! Sei stark, Sei Erbe mir! Wo Du auch immer bist, ich bin bei Dir!" für Stauffenberg von seiner Frau nena...
__________________
Попроси у облаков, подарить нам белых снов...
|
|